Unterwegs in Ligurien

Der Padrone des Hotel Capri hatte schon am gestrigen Abend verkündet, dass es vor 8:30Uhr kein Frühstück gibt. Was dann zum Frühstück gereicht wurde …na ja, üppig ist anders. Also rein in die Klamotten und rauf auf die Berge. Die Temperaturen sind sehr motorradtauglich, angenehme 20 Grad schon am Vormittag und die Fahrerei macht einfach Spaß. Der Küstenstreifen der Riviera ist ja mehr oder weniger eine einzige Ansammlung von Dörfern und Städten. Man kann auch sagen, total zersiedelt. Das ändert sich aber sehr schnell umso tiefer man die langen Täler entlangfährt, die ins Ligurische Hinterland führen. Ab und zu Städte oben auf dem Bergen, wie Adlerhorste am Fels, scheinbar der Schwerkraft trotzend, gebaut.

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  • Die Straßen werden enger, aber nicht besser, teilweise fehlt Asphalt oder massive Verwerfung am Rand zwingen zu Ausweichmanövern. Ok, das kennt man aus Italien, der Staat ist mehr oder weniger pleite, die Infrastruktur verfällt. Die Straße von Pigna zum Colla di Langan ist eigentlich komplett gesperrt, aber der Wirt der Gelateria in Pigna meinte, mit dem Mopped kommt man durch. Massive Bergrutsche haben der Straße arg zugesetzt, aber wir sind durch gekommen.

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  • Triora passieren wir und fahren über den Passo Teglia nach Pieve di Teco. Das mittelalterliche Dorf lädt zu einer Rast mit Panini und einer Cola ein. Viele Kilometer machen wir in den verwinkelten Bergen nicht, es wird Ende Oktober auch schon früh dunkel, so dass wir unseren Plan über den Col de Tende zurück zu fahren bald fallen lassen. Das wird sonst nichts mehr mit Abendessen.

    Sonntag, April 28, 2019 5036
    Es war noch tiefster Winter, draußen war es kalt und regnerisch. Für (Motorrad) Reisende die schlimmste Zeit des Jahres 😊 Da neige ich schon mal dazu, allerlei Reiseportale abzuklappern und Preise zu vergleichen. Sicher gibt es die Möglichkeit mit dem Flieger in ein paar Stunden irgendwohin zu düsen und Wärme zu genießen. Ist aber nicht so mein Ding. Dann fiel mir ein, dass ich ja schon lange nicht mehr in Paris war ….
    Dienstag, Juni 25, 2019 50058
    Ich könnte ja mal wieder etwas wegfahren. Oder, spricht wohl nix dagegen? Dann hätte ich etwas Neues für die Homepage und etwas Rotwein im Topcase auf der Rückfahrt. Eigentlich ne gute Idee von der alle etwas haben. Nur wohin … grübel, grübel, denk … Meine große Schatzkiste mit den ganzen Michelin Karten mit elegantem Schwung aus dem Regal genommen und etwas Inspiration geholt. Andalusien … zu weit. Toskana, hmpf … war ich zu oft in letzter Zeit. Die Abteilung der französischen Karten kommt mir in einem Rutsch entgegen und die Entscheidung ist, neben einem Haufen Karten, gefallen – La Bourgogne wird es. Da war ich schon länger nicht mehr, was mir eigentlich völlig unverständlich ist. Mon dieu, wie konnte ich die Region so vernachlässigen.
    Samstag, März 09, 2019 393
    Es kam wie es kommen musste, und das schon im Februar. Die Wetterfrösche quackten was von 20 Grad und solch eine Prognose sollte tunlichst ausgenutzt werden. Nutzen in dem Sinne, dass endlich mal wieder eine etwas ausgedehntere Moto Tour möglich ist. Selbstverständlich sollte man nicht gleich zu Anfang der Saison zu Übertreibungen neigen, aber eine kleine Stippvisite bei Nachbars sollte doch drin sein. Mal was anderes wie der heimische Kirchturm war im Visier.
    Freitag, Juli 12, 2019 278
    Die Tour de France im Alsace. Ein kleiner fotografischer Bericht aus dem Nachbarland und dessen Leidenschaft für Radrennen