Abruzzen Nationalpark 

 

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    Die Sonne geht auf , die Täler im morgendlichen Dunst , die Gipfelregionen des Majella Gebirges in den ersten Sonnenstrahlen und da soll man weiter fahren? Schweren Herzen (zumindest ich) fahren wir den steilen Weg vom Refugio nach unten ins Tal. Noch weiter südlich soll es gehen. Gemächlich rollen wir durch Sulmona und fahren Richtung Scanno weiter. Bevor wir jedoch in dieses Dorf kommen müssen wir durch das Valle di Sagittario. In Frankreich würde man das einen Gorge nennen und gross vermarkten. So ist das hier im Abruzzen Nationalpark eine Schlucht unter vielen. Landschaftlich einfach ganz grandios, man fährt wie in einen Trichter und wird verschluckt. Bellisima!

     Scanno wir nur kurz angelaufen um Vorräte für das nächste Picknick zu bunkern. Um noch einen Vergleich zu Frankreich zu ziehen, dort wird alles was höher als ein Kanaldeckel ist als „Col“ klassifiziert. Im Abruzzen Nationalpark gibt es einige sehr schön zu fahrende Pässe, leider namenlos. Mächtige Steigungen sind manchmal etwas zu viel für La Compañera mit ihren 50 PS. Auf der Passhöhe warte ich kurz und schon geht die Reise gemeinsam weiter.

     In Barrea überlegen wir wie es weiter gehen soll. Weiter in den Süden ist schlecht, weil a –die Heimreise immer weiter wird und b – schlechtes Wetter für den Mezzogiorno vorhergesagt wird. So beschließen wir dann uns wieder in nördliche Richtung zu orientieren. Natürlich gemächlich, wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht. Wenn Strassen in der Michelinkarte mit einem grünen Rand hervorgehoben werden, ist das ein sicheres Indiz für Spass beim Motorrad fahren. Also entscheiden wir uns die Straße nach Sora zu nehmen. Was soll ich sagen, einfach unglaublich zu fahren. Über 25 Kilometer kurvengeschlängel, keine Ortschaft stört den Rhythmus und Verkehr ist auch keiner. Perfetto !

     Je näher wir unserem Tagesziel Bolsena am gleichnamigen See kommen , desto dunkler wird der Himmel. So ungefähr in der Höhe von Orvieto zucken die ersten Blitze vom Himmel und dann werden wir kostenlos geduscht. Noch 20 Kilometer im strömenden Regen , das Wasser kriecht durch alle Ritzen und wir kommen endlich im Hotel an. So eine warme Dusche hat schon was für sich!

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  • Sonntag, April 28, 2019 5040
    Es war noch tiefster Winter, draußen war es kalt und regnerisch. Für (Motorrad) Reisende die schlimmste Zeit des Jahres 😊 Da neige ich schon mal dazu, allerlei Reiseportale abzuklappern und Preise zu vergleichen. Sicher gibt es die Möglichkeit mit dem Flieger in ein paar Stunden irgendwohin zu düsen und Wärme zu genießen. Ist aber nicht so mein Ding. Dann fiel mir ein, dass ich ja schon lange nicht mehr in Paris war ….
    Dienstag, Juni 25, 2019 50066
    Ich könnte ja mal wieder etwas wegfahren. Oder, spricht wohl nix dagegen? Dann hätte ich etwas Neues für die Homepage und etwas Rotwein im Topcase auf der Rückfahrt. Eigentlich ne gute Idee von der alle etwas haben. Nur wohin … grübel, grübel, denk … Meine große Schatzkiste mit den ganzen Michelin Karten mit elegantem Schwung aus dem Regal genommen und etwas Inspiration geholt. Andalusien … zu weit. Toskana, hmpf … war ich zu oft in letzter Zeit. Die Abteilung der französischen Karten kommt mir in einem Rutsch entgegen und die Entscheidung ist, neben einem Haufen Karten, gefallen – La Bourgogne wird es. Da war ich schon länger nicht mehr, was mir eigentlich völlig unverständlich ist. Mon dieu, wie konnte ich die Region so vernachlässigen.
    Samstag, März 09, 2019 393
    Es kam wie es kommen musste, und das schon im Februar. Die Wetterfrösche quackten was von 20 Grad und solch eine Prognose sollte tunlichst ausgenutzt werden. Nutzen in dem Sinne, dass endlich mal wieder eine etwas ausgedehntere Moto Tour möglich ist. Selbstverständlich sollte man nicht gleich zu Anfang der Saison zu Übertreibungen neigen, aber eine kleine Stippvisite bei Nachbars sollte doch drin sein. Mal was anderes wie der heimische Kirchturm war im Visier.
    Freitag, Juli 12, 2019 278
    Die Tour de France im Alsace. Ein kleiner fotografischer Bericht aus dem Nachbarland und dessen Leidenschaft für Radrennen