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Die letzte Tour in Andalusien während der Reise. Wir brechen erst am frühen Nachmittag auf, da der Restalkoholspiegel vom gestrigen feucht fröhlichem Sangria Abend ein morgendliches Cruisen untersagt hat…
Bei einer Cafepause unter Orangenbäumen in einem kleinen Dorf kann man die Seele baumeln lassen und die Gedanken schweifen lassen. Logisch ist diese Gegend ideal zum Motorrad fahren, logisch ist das irre in 4 Tagen 4500 Km auf der Autobahn runter zu brettern, aber immer noch besser als zu Hause zu sitzen und nichts zu machen. Immer nach dem Motto – man lebt nur einmal. Etwas Crazy zu sein ist sicher nicht verkehrt, vielleicht sogar etwas nützlich.


Nach Alhama de Granada kommen wir zum Embaise de los Bermejales . Die Fotos von der markanten Staumauer kannte ich von Michaels früheren Touren in Andalusien und in der Realität sah das sogar noch besser aus. Die für Andalusien typischen ausgedehnten Oliven- haine begleiteten uns ne weile bis wir den schroffen Abbruch der Hochebene erreichten. Übrigens auf einer der übelsten Rüttelpiste der ganzen Tour. Das betagte Fahrwerk der FJR wurde auf eine harte Rüttelprobe gestellt.

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Kurz zwischen zwei hohen Felsen durchgefahren und dann der atemberaubende Ausblick auf das tiefe,weite Tal und das dunkelblaue Meer am Horizont – Perfekt !
Die Asphalt der Straße war inzwischen in einem perfekten Zustand, was die Abfahrt zu einem Vergnügen macht. Dann tauchte jedoch jäh eine vollkommen zerstörte Tankstelle am Rand der steilen und kurvigen Straße auf. Das sah schon übel aus, in welchem Zustand das Tankstellengebäude und die einzig verbliebene Zapfsäule waren. Ein Bild der Verwüstung und der Zerstörung bot sich uns! Ich persönlich nehme an, dass der letzte Kunde dieser Tanke Chuck Norris war. Anders ist der desolate Zustand der vollkommen demolierten Anlage nicht zu erklären. Ich sage nur … der berüchtigte aber alles vernichtende  Roundhouse-Kick !!!
Chuck Norris tankt nicht – sein Fahrzeug fährt aus Respekt vor ihm

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Sonntag, April 28, 2019 4968
Es war noch tiefster Winter, draußen war es kalt und regnerisch. Für (Motorrad) Reisende die schlimmste Zeit des Jahres 😊 Da neige ich schon mal dazu, allerlei Reiseportale abzuklappern und Preise zu vergleichen. Sicher gibt es die Möglichkeit mit dem Flieger in ein paar Stunden irgendwohin zu düsen und Wärme zu genießen. Ist aber nicht so mein Ding. Dann fiel mir ein, dass ich ja schon lange nicht mehr in Paris war ….
Dienstag, Juni 25, 2019 49704
Ich könnte ja mal wieder etwas wegfahren. Oder, spricht wohl nix dagegen? Dann hätte ich etwas Neues für die Homepage und etwas Rotwein im Topcase auf der Rückfahrt. Eigentlich ne gute Idee von der alle etwas haben. Nur wohin … grübel, grübel, denk … Meine große Schatzkiste mit den ganzen Michelin Karten mit elegantem Schwung aus dem Regal genommen und etwas Inspiration geholt. Andalusien … zu weit. Toskana, hmpf … war ich zu oft in letzter Zeit. Die Abteilung der französischen Karten kommt mir in einem Rutsch entgegen und die Entscheidung ist, neben einem Haufen Karten, gefallen – La Bourgogne wird es. Da war ich schon länger nicht mehr, was mir eigentlich völlig unverständlich ist. Mon dieu, wie konnte ich die Region so vernachlässigen.
Samstag, März 09, 2019 384
Es kam wie es kommen musste, und das schon im Februar. Die Wetterfrösche quackten was von 20 Grad und solch eine Prognose sollte tunlichst ausgenutzt werden. Nutzen in dem Sinne, dass endlich mal wieder eine etwas ausgedehntere Moto Tour möglich ist. Selbstverständlich sollte man nicht gleich zu Anfang der Saison zu Übertreibungen neigen, aber eine kleine Stippvisite bei Nachbars sollte doch drin sein. Mal was anderes wie der heimische Kirchturm war im Visier.
Freitag, Juli 12, 2019 265
Die Tour de France im Alsace. Ein kleiner fotografischer Bericht aus dem Nachbarland und dessen Leidenschaft für Radrennen