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Es ist später Nachmittag als die Yamaha in St Jean den Luz vor dem Hotel steht. Eigentlich wollte ich am ersten Tag der Reise gar nicht so weit fahren , aber das Wetter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Vorhersage war schon alles Andere als gut für Heute, aber dass es so kommen würde? Der Blick aufs Regenradar vor der Abfahrt verhieß nichts Gutes, aber, so dachte ich mir, optimistisch bleiben und losfahren. Ok shit happens und nach 800 KM mehr oder weniger Regen kam dann im Perigord die Sonne durch und als ich St Jean de Luz ankam waren die Klamotten vom Fahrtwind auch schon wieder getrocknet.

 

St Jean de Luz ist eine kleine Stadt im französischen Baskenland und liegt direkt am Atlantik. Allerdings ist die Bucht durch wuchtige Mauer vor den Brechern des Atlantiks geschützt und der kleine Hafen bietet Schutz für die zahlreichen Fischerboote. St Jean de Luz hat sich von einem kleinen Fischerdorf im laufe der Zeit zu einem beliebten Badeort gemausert. Im Sommer ist hier schwer was los, jetzt Mitte September, ist der Trubel überschaubar.

Man kann durch das Zentrum mit seinen Fachwerkhäusern im baskischen Stil herrlich bummeln , aber auch an der Promende am Strand entlang flanieren und den Sonnenuntergang geniessen. 

 

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