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Es ist schon spät als wir  das Hotel Chaparil im andalusischen Nerja an der Costa del Sol erreichen. Jetzt nur noch schnell den Zimmerschlüssel im Empfang nehmen und gut ist. Die drei Zimmer waren ja vorher per E-Mail reserviert worden und die nötige Bestätigung dafür hatten wir auch. Allerdings hatten wir kurzfristig den Reisetermin um einen Tag nach vorne verschoben. Im allgemeinen Sprachgewirr zwischen Englisch, Französisch und Spanisch  stellt sich heraus , dass Bruno, der Manager des Chaparil, Neapolitaner ist – Ullis Stunde schlägt und kurze Zeit später hat jeder seinen Zimmerschlüssel in Händen. Das war die einzige Unannehmlichkeit im Hotel, wenn man es denn so nennen kann. Ansonsten ist das Chaparil in Nerja uneingeschränkt weiter zu empfehlen. Ein idealer Stützpunkt für Motorradtouren in der Gegend und das zu einem prima Preis/Leistung Verhältnis.

 

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Und was gibt es eigentlich von Nerja zu berichten?
Es ist halt einer dieser vielen Orte irgendwo am Mittelmeer, die sich dem Tourismus verschrieben haben. Der schmale Küstenstreifen mit den hohen, zerklüfteten Bergen im Hinterland bietet ja auch nicht viel Alternativen. Von irgendwas muss der Mensch ja Leben.

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Es gibt die üblichen Kitsch Läden,  jede Menge verschiedene Restaurants ( Michael nennt sie kurzer Hand einfach Pizzeria) und einige Sehenswürdigkeiten. Der Balcon de Europa ist so einer. Zentraler Platz am Meer mit einem recht passablen Ausblick auf die Gegend. Weiterhin gibt es noch die Höhlen von Nerja, angeblich nachdem Prado in Madrid und der Alhambra in Granada, die am meiste besuchte Stelle in Spanien. Wir waren nicht drin, alleweil man in Tropfsteinhöhlen nicht Mopped fahren kann und das Navi kein GPS Signal empfängt. Vielleicht hätte man sich an den Höhlenmalereien orientieren können, die die Ureinwohner vor 30.000 Jahren dort angebracht haben
An der letzten größeren Sehenswürdigkeit Nerjas, dem imposanten Aquädukt sind wir kurz vorbei gefahren. Die olle Wasserleitung war wegen Renovierung  dick vermummt. Also keinen Halt und kein Foto wert. 

Sonntag, April 28, 2019 4967
Es war noch tiefster Winter, draußen war es kalt und regnerisch. Für (Motorrad) Reisende die schlimmste Zeit des Jahres 😊 Da neige ich schon mal dazu, allerlei Reiseportale abzuklappern und Preise zu vergleichen. Sicher gibt es die Möglichkeit mit dem Flieger in ein paar Stunden irgendwohin zu düsen und Wärme zu genießen. Ist aber nicht so mein Ding. Dann fiel mir ein, dass ich ja schon lange nicht mehr in Paris war ….
Dienstag, Juni 25, 2019 49703
Ich könnte ja mal wieder etwas wegfahren. Oder, spricht wohl nix dagegen? Dann hätte ich etwas Neues für die Homepage und etwas Rotwein im Topcase auf der Rückfahrt. Eigentlich ne gute Idee von der alle etwas haben. Nur wohin … grübel, grübel, denk … Meine große Schatzkiste mit den ganzen Michelin Karten mit elegantem Schwung aus dem Regal genommen und etwas Inspiration geholt. Andalusien … zu weit. Toskana, hmpf … war ich zu oft in letzter Zeit. Die Abteilung der französischen Karten kommt mir in einem Rutsch entgegen und die Entscheidung ist, neben einem Haufen Karten, gefallen – La Bourgogne wird es. Da war ich schon länger nicht mehr, was mir eigentlich völlig unverständlich ist. Mon dieu, wie konnte ich die Region so vernachlässigen.
Samstag, März 09, 2019 384
Es kam wie es kommen musste, und das schon im Februar. Die Wetterfrösche quackten was von 20 Grad und solch eine Prognose sollte tunlichst ausgenutzt werden. Nutzen in dem Sinne, dass endlich mal wieder eine etwas ausgedehntere Moto Tour möglich ist. Selbstverständlich sollte man nicht gleich zu Anfang der Saison zu Übertreibungen neigen, aber eine kleine Stippvisite bei Nachbars sollte doch drin sein. Mal was anderes wie der heimische Kirchturm war im Visier.
Freitag, Juli 12, 2019 265
Die Tour de France im Alsace. Ein kleiner fotografischer Bericht aus dem Nachbarland und dessen Leidenschaft für Radrennen