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1028 …. 

… ist nicht die Bezeichnung für ne neue Modellreihe von Ducati, sondern das sind die gefahrenen Kilometer unserer Tagestour am 29 Juli.


Um 5:40 Uhr auf den Starterknopf der FJR gedrückt und ab ging es. Elsass, Vogesen und Schwarzwald, also die üblichen verdächtigen Motorradgegenden waren aber diesmal außen vor. Am 11. August ist ja schon ne Tour zu den Ballons geplant ! Als grobe Richtung waren Bodensee und Schweiz angesagt. Über Heilbronn, Stuttgart, Singen runter an den Bodensee. Trotz Ferienbeginn gähnende Leere auf den Autobahnen. Wer fährt auch schon so früh am Sonntagmorgen durch die Gegend. Können nur „Bekloppte“ und/oder Moppedfahrer sein. Reichlich öde KM-Fresserei, nur durch nen Becher Milchcafe an einer Raststätte unterbrochen, bis Friedrichshafen.

Die 20 Euro für die Überfahrt mit der Fähre nach Romanshorn war gut investiertes Geld. Eine 45 Minuten Schifffahrt auf dem Bodensee war angesagt. Für uns alte Landratten ein nettes Erlebnis und das Sitzfleisch konnte sich vorübergehend erholen J In Romanshorn billiges Schweizer Benzin gebunkert und die Fahrt konnte weiter gehen. Über St.Gallen, Herisau immer stets bergan bis zur Schwägalp. Schwer was los da oben…. Wanderer, Moppedfahrer und auch Radfahrer. Die Talstation der Seilbahn auf den Säntis war gut besucht. Bei schönem Wetter hat man ne Klasse Fernsicht vom Gipfel u.a. auch auf den Bodensee.

Es war an der  Zeit für ein erstes ausgedehntes Picknick. Das Topcase war voll mit leckeren Sachen, welche wir am Vorabend schon vorbereitet hatten, und die Leberwurstbrote schmeckten vorzüglich. Angesichts der astronomischen Preise für ein Essen im Restaurant eine durchaus sinnvolle Alternative in der Schweiz. Und nicht die Schlechteste ! Bei einem Stopp hab ich die Speisekarte eines kleinen Landgasthauses genauer angesehen … 18,50 Euro für nen Cordon Bleu (23,50 Euro für die Zubereitung mit Kalbfleisch). Da vergeht mir der Appetit. 

Die Strecke von Glarus bis zum Beginn des Klausenpasses zieht sich …aber der Anstieg entschädigt für das schier endlose Gezuckel durch die Dörfer. Eine grandiose Landschaft tut sich einem auf. Und wieder Radfahrer, die mit ihrem Rennmaschinen den Berg unter die Räder nehmen. Der Klausenpass ist einer der wenigen Pässe, welchen ich noch nicht gefahren bin. Aber es ist sicher nicht das letzte Mal gewesen, dass ich hier entlang gekommen bin! Von Altdorf auf der Autobahn Richtung Gotthard Tunnel zur Ausfahrt Wassen. Ab hier geht’s den Sustenpass hinauf. Lang einsehbar erkennt man wie sich die Strasse den Berg hinauf windet um kurz vor dem Tunnel, der unter der Passhöhe hindurch führt, in mehreren Serpentinen steil ansteigt. Auf der anderen Seite des Tunnels empfängt einen ein grandioses Bergpanorama. Alles was die Alpen so zu bieten haben gibt’s hier auf einmal …Gletscher, steile Felswände, tiefe Täler. Digicam hat stress …es fehlt nur noch Heidi mit dem Goisse-Peter J Die Abfahrt nach Meiringen ist ein Gedicht und freut des Bikers Herz, wenn nicht die Busse und Autos wären. Und Achtung: die Polizei steht gut getarnt über den Spitzkehren und beobachtet den Verkehr. Von wegen mal kurz bei durchgezogener Linie nen Bus überholen. Könnte teuer werden !
Innertkirchen ein kurzer Halt um einen letzten Cafe Creme zu trinken. Anschließend fuhren wir hinter Meiringen den Brünigpass hinauf. Auch ganz nett - aber der Verkehr …. Den ganzen Tag ohne Stau ? Gibt’s nicht ! Vor Luzern standen wir still und die warme Abluft des Motors heizte mächtig ein. Und den ganzen Tag ohne Regen ? Denkste ! Von Basel bis hinter Freiburg ein heftiger Wolkenbruch. War doch richtig die Regenkombis mit zu nehmen
Aber alles glücklich überstanden und um 21:30 Uhr waren wir wieder zurück. Eine klasse Tour mit reichlich gefahrenen Kilometern. Um genau zu sein ….1028
 


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Aktualisiert (Freitag, den 24. September 2010 um 17:54 Uhr)

 

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