nachbragaAm nächsten Morgen lacht die Sonne von einem blauen Himmel und ich geniesse in einem Cafe am Hafen Cafe au Lait mit Pain au Chocalat. Mein Standard Frühstück in Frankreich , locker ,lecker und leicht bekömmlich. Im nahen Irun , schon auf spanischer Seite der Grenze wird das Benzinfass der FJR randvoll gefüllt und die Fahrt geht weiter. Ich passiere Burgos komme an Valladolid vorbei und verlasse bei Zagora die Autobahn. Was sich so schnell lies, dauert halt in Wirklichkeit etwas länger.


Als Braganca in Portugal erreicht ist, sind schon ca 550 Kilometer zurück gelegt. Eigentlich lohnt es sich die Stadt anzuschauen, es gibt eine gut erhaltene Burg und das Stadtzentrum lädt zum Verweilen ein. Allerdings war ich schon einmal hier und deswegen wird noch weiter gefahren. Braga soll das heutige Ziel sein. Das sind ca 120 Km zusätzlich, aber eine Distanz die sich fahrerisch wirklich lohnt. Es erinnert an ein Mittelgebirge in Zentraleuropa. Schöne flüssige Kurvenkombinationen, ab und zu eine Spitzkehre machen die Fahrerei recht kurzweilig. Einzig die verbrannten Wälder machen bewusst welche Gefahren hier für die Menschen lauern. Kein Berg der nicht schwarze Brandflecken hat, manchmal auch komplett verbrannt. Wer kennt nicht die Szenen, die sich jährlich im TV wiederholen.

Je näher ich Braga komme desto höher werden die Berge. Die Rauchschwaden werden immer dichter und verschleiern den blauen Himmel. Es brennt noch an mehreren Stellen und an löschen denkt wohl niemand wirklich. So zerklüftet wie die Berge hier sind, ist das wohl auch nicht wirklich realistisch.

Am frühen Abend erreiche ich schließlich Braga und finde nach kurzem Suchen Unterkunft im Hotel IBIS. Yamaha kommt in die Tiefgarage, ich eine erfrischende Dusche und danach ein kühles Bier. Das war ein erlebnisreicher Tag und zum Abschluss beschließe ich noch einen Stadtbummel zu unternehmen. Der zentrale Praça da República hat es mir angetan und gibt aus fotografischer Sicht einige lohnende Motive her. Allerdings nicht allzulang, morgen früh will ich weiter.


 

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Sonntag, April 28, 2019 4968
Es war noch tiefster Winter, draußen war es kalt und regnerisch. Für (Motorrad) Reisende die schlimmste Zeit des Jahres 😊 Da neige ich schon mal dazu, allerlei Reiseportale abzuklappern und Preise zu vergleichen. Sicher gibt es die Möglichkeit mit dem Flieger in ein paar Stunden irgendwohin zu düsen und Wärme zu genießen. Ist aber nicht so mein Ding. Dann fiel mir ein, dass ich ja schon lange nicht mehr in Paris war ….
Dienstag, Juni 25, 2019 49705
Ich könnte ja mal wieder etwas wegfahren. Oder, spricht wohl nix dagegen? Dann hätte ich etwas Neues für die Homepage und etwas Rotwein im Topcase auf der Rückfahrt. Eigentlich ne gute Idee von der alle etwas haben. Nur wohin … grübel, grübel, denk … Meine große Schatzkiste mit den ganzen Michelin Karten mit elegantem Schwung aus dem Regal genommen und etwas Inspiration geholt. Andalusien … zu weit. Toskana, hmpf … war ich zu oft in letzter Zeit. Die Abteilung der französischen Karten kommt mir in einem Rutsch entgegen und die Entscheidung ist, neben einem Haufen Karten, gefallen – La Bourgogne wird es. Da war ich schon länger nicht mehr, was mir eigentlich völlig unverständlich ist. Mon dieu, wie konnte ich die Region so vernachlässigen.
Samstag, März 09, 2019 384
Es kam wie es kommen musste, und das schon im Februar. Die Wetterfrösche quackten was von 20 Grad und solch eine Prognose sollte tunlichst ausgenutzt werden. Nutzen in dem Sinne, dass endlich mal wieder eine etwas ausgedehntere Moto Tour möglich ist. Selbstverständlich sollte man nicht gleich zu Anfang der Saison zu Übertreibungen neigen, aber eine kleine Stippvisite bei Nachbars sollte doch drin sein. Mal was anderes wie der heimische Kirchturm war im Visier.
Freitag, Juli 12, 2019 265
Die Tour de France im Alsace. Ein kleiner fotografischer Bericht aus dem Nachbarland und dessen Leidenschaft für Radrennen