Arc-et-Senans, die Königliche Saline

 panoarcklein

Das Weltkulturerbe der UNESCO habe ich noch nie besucht, obwohl ich das schon länger vorhatte. Heute nehme ich mir die Zeit und sehe mir alles genauer an. Der Eintritt von 8,80€ stört nicht, da ein erster Blick durch das Portalgebäude auf das Areal sehr vielversprechend aussieht.

In einem halbkreisförmigen Hof von über 200m Durchmesser sind verschiedene Gebäude angelegt. In der Mitte ist das Haus des Direktors, rechts und links des Gebäudes wurde das Salz gewonnen. Ein unterirdisches Rohrsystem beförderte das salzhaltige Wasser aus dem 21 Km entfernten Salins-les-Bains. In großen Siedepfannen wurde dann das weiße Gold gewonnen. Salz war zu der Zeit ein wichtiges sowie wertvolles Handelsgut und spülte reichlich Geld in die Kassen des Königs. Daher ist auch die ganze Anlage mit einer Mauer umgeben um Diebstahl zu erschweren. Es gibt weitere verschiedene Bauten, die als Wohngebäude und Arbeitsstätten dienten. Alles schön Symmetrisch angeordnet, das macht schon was her! Da es bessere Erklärbären als mich gibt, verweise ich einfach auf Wikipedia. Dort wird alles detailliert beschrieben . Der Link -> Arc-et-Senans.

Ein Blick auf die Uhr mahnt zur Heimreise, leider. Ich wäre gerne noch ins angrenzende Burgund gefahren, aber Mann soll es nicht übertreiben. Also fahre ich entlang des Doubs nach Baume-les-Dames. Hier wird noch einmal vollgetankt und danach die Auffahrt zur nahen Autobahn genommen. Bis nach Hause sind es 3,5 Stunden Fahrzeit, nicht besonders prickelnd, aber das Erlebte entschädigt für die noch zu fahrenden Kilometer. So bin ich nach 11,5 Stunden und 1000Km wieder wohlbehalten zurück.