Die Probefahrt

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Die Autobahn A 5 in Richtung Basel ist gähnend leer, auch ich gähne ab und zu unter dem Helm. Kein wunder . Es ist Sonntagmorgen 6 Uhr und wir sind seit einer halben Stunde unterwegs zur Probefahrt mit der neuen Yamaha FJR. Ein erster Langstreckentest ist angesagt!

Die erste FJR wurde ja nach über 186.000 Km in den wohlverdienten Ruhestand geschickt, so bot sich die Möglichkeit an, die neue FJR mal einem genaueren Funktionstest zu unterziehen. Herrliches Wetter war prognostiziert und das Tourenziel war auch schnell festgelegt. Außer der Andalusien Tour sind wir für unsere Verhältnisse diese Jahr noch nicht viel gefahren. So wurde eine Jura Tour festgelegt.

glere 2

Neulich kam die Frage in Michaels Forum auf, in wie weit die kleinen weißen Strässle gut zu befahren wären. Ich fahre schon seit Jahrzehnten mit den bewährten Michelin Karten kreuz und quer durch Europa. Für mich sind diese Karten erste Wahl. Und in eben diesen Karten sind die verschiedenen Straßen farbig markiert. Rot steht, bei uns würde man Bundesstrassen sagen, Gelb sind die normalen Landstraßen und weiße Straßen … das ist die unterste Kategorie in Frankreich. Also kurz vor Feldweg. Die unterste Kategorie der Michelin Karten hat es aber in sich und sollte bei der Tour Planung in unser Nachbarland stets berücksichtig werden. Da sind wahre Juwelen dabei – also Tour technisch gesehen. Vor allem wenn diese Straßen noch ein grüner Rand ziert.

D137 blick auf doubs 4

Die üblichen Touren durch das Jura sollten also vermieden werden und die Strecken auf kleinste Wege verlagert werden. Das Doubstal von St.Ursanne aus ist sicher eines der Highlights im nördlichen Jura, ebenso die Verlängerung durch das Dessoubretal. Kurz gestreift haben wir das auch, aber in Großen und Ganzen haben wir die gelben Straßen gemieden … und das war gut so !

Den genauen Verlauf der Tour kann der geneigte Leser am Ende des Berichts sehen.

Wer in die Region fährt und etwas mit der Fotographie am Hut hat wird sich wundern. Es ist erstaunlich welche klaren Farben die Fotos bereichern. Man braucht keinen technischen Schnick Schnack wie Polfilter oder Photoshop. Einfach recht früh – oder spät - in der Region sein, das ist die halbe Miete. Dann noch recht weit oben, sprich so über 600-700 Höhenmetern sein und schon kann sich der ambitionierte Fotograph über sagenhafte Lichtverhältnisse freuen.

doubs morteau 1

Sicher ist so ne Tour nichts für jedermann. Allein An- und Rückreise sind 2/3 der gesamten Fahrt, aber der Rest hat es in sich – sonst würden wir ja sowas auch nicht machen.

Und als Fazit könnte, man sagen … logo hat die FJR die Probefahrt glorreich bestanden. Sonst hätte ich mir das Teil ja nicht wieder geholt. Das ideale Mopped für solche Aktionen und weitere kommende Touren .

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Die Tour im Motoplaner


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Aktualisiert (Dienstag, den 31. Mai 2011 um 15:11 Uhr)

 

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