Sizilien

war unser Urlaub schon. Und das in jeder  Hinsicht !

Temperaturen um die 40 Grad, ein Vulkanausbruch und  ....

Aber am Anfang ist ja bekanntlich erst mal Mensch und Maschine für so ne Marathon Distanz fit zu machen ! Also bekommt die Yamaha  vorne und hinten neue Reifen verpasst und 4 Liter frisches Motoröl dürfen es auch sein. Das war´s dann aber auch, man soll nichts übertreiben . Ebenso wenig wie beim Klamotten packen. Trotz mehrmaligem Zippen und Raren der T-Shirts und Hosen waren die Koffer zum Platzen gefüllt. Und die Campingsachen waren noch immer nicht dabei L Also wieder von vorne und alles unnütze, oder was immer man dafür ansieht (z.B. auch die Regenkombis) , bleibt draußen und daheim. Schlussendlich war dann alles beisammen und es konnte in Richtung Süden losgehen

Anreise

5:45 Uhr Autobahn ...here we come ...und 12 Stunden später nach 1150 Km gefahrenen Kilometern knistert der Motor der FJR etwas von der Abwärme. Es geht doch nichts über nen vorzüglichen Tourer. Da sind solche Etappen kein Problem. Am Lago Bolsena, im gleichnamigen und sehr netten Ort mit historischem Gemäuer, wird im Hotel „ Ai Platani“ Quartier für eine Nacht gemacht. Das Doppelzimmer kostet uns 68 Euro mit, wie sich am nächsten Morgen rausstellt, gutem Frühstücksbuffet. Ebenso erfreulich gestaltet sich das Abendessen in einem kleinen Restaurant in der Nähe des Hotels. Gut, reichlich und durchaus angemessen im Preis. Nur der ½ Liter Rotwein war nicht so ganz der Hit. Normalerweise bekommt in Italien immer nen guten Tischwein, diesmal war´s kein Essig, sondern Zuckerwasser – Pfui Teufel...

 

Ätna Südseite

Der morgentliche Blick auf ´s Thermometer. 24 Grad um 8 Uhr , sieht aus als sollte es heute warm werden. Also beschliessen wir auf den Ätna zu fahren. Da oben wirds wohl kühler sein. Die südliche Route über Zafferana hoch zur Seilbahnstation beim Refugio Sapienza ist unser Tagesziel. Wer auch mal da hoch will – unbedingt Zeit nehmen – am Besten den ganzen Tag dafür reservieren ! Es lohnt sich auf jeden Fall und wer weiss wie schnell man mal die Möglichkeit hat auf nen Vulkan zu fahren.

 

Punta Braccetto

Von San Marco nach Punta Braccetto

Heute morgen starten wir bei angenehmen 24 Grad unsere Umrundung der Insel. Wird Zeit mal was anderes als immer nur Ätna und Taormina zu sehen. Also wieder alles abbauen, Luft aus den Matratzen lassen und Kruscht und Krempel in den Koffern verstauen. Seltsamerweise passt auch wieder alles an seinen Ort und der weiteren Tour steht nichts mehr im Weg. Am frühen Vormittag geht’s dann los auf die Autobahn Richtung Catania. Ist ja nicht weit von hier und wir erreichen die Stadt nach kurzer Fahrt. Der Ätna ist ja schon ein ganzes Stück weit weg aber selbst hier gibt es noch mächtige Lavaströme von früheren Eruptionen. Die Stadt selber umfahren wir aber und fahren stattdessen nach Siracusa. Hinter Catania hört auch die Autobahn auf und die Landstrasse beginnt. Ist ne recht üble  Fahrerei mit den ganzen LKW und Autos sich auf der Straße rum zu quälen. Außerdem wird es langsam recht heiß ...

 

Taormina

Taormina ist wohl eine der bekanntesten Städte Siziliens bei Touristen aus aller Welt. Das Bild vom griechischem Theater mit Blick auf den Ätna wird wohl in keinem Reiseführer fehlen. Die Stadt liegt sehr idyllisch an einem steilen Berghang und schon allein diese exponierte Lage macht einen Besuch lohnenswert. Wenn man auf der Insel ist, sollte man schon mal vorbeischauen.

 

Der Defekt

Den ganzen Tag auf einer dieser elenden, mit Schlaglöchern übersäten Nebenstrecken unterwegs gewesen. Unter 500 ccm sollte das Mopped keinesfalls haben, da sonst die Gefahr besteht, dass das Teil in so einem Loch spurlos verschwindet. Wer kennt nicht die schaurigen und gruseligen - fast unheimlichen -Geschichten von spurlos verschwundenen Möppis. Und auf so einer extremem Buckelpiste muss es dann passiert sein. Der erste gravierende Defekt  an der FJR bei der Tour !!!

 
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